Strickgewebe
Bei der Strickgewebe Herstellung werden die Gewebe hergestellt durch die Anfertigung von Fadennetzen und deren Verbindung mit anderen Fadennetzen, die mit demselben Faden hergestellt sind. Damit wird die Struktur namens Punktstruktur oder Sockenstruktur erstellt. Die maschinelle Fabrikation von Strickwaren mit erfordert Vielzahl von Nadeln, Nadelträgern und Tragelemente für die Garnspulen. Die Reihenfolge der Verschachtelung, die Art und Weise, wiesich Gaze, Nadel- und Garn-Typen bilden, bestimmen dasresultierende Gewebe. Ein wichtiges Merkmal dieses Gewebes ist seine Fähigkeit, sich in jede beliebige Richtung zu strecken.
Es gibt zwei Arten von Strickwaren: Kettfaden gestrickt und Schussfaden gestrickt. Im der ersten Typ gelangen gleichzeitig Tausende von Fäden in die Maschine, jeder mit seiner eigenen Nadel und alle bilden gleichzeitig eine Gase. Trikot, Milanese, Raschel und Simplex sind Sorten von Strickwaren.
Beim schussfadengestrickten Gewebe gelangt die Garnspule direkt von einem Konus, einer Rolle oder einer anderen Verpackung, in die Maschine. Hier verflechtet sich der Faden mit einer Reihe von zuvor im Gewebe gebildeten Gazen. Die Garnspule kann von einem oder mehreren Einspeisepunkten in die Maschine gelangen. Somit können gleichzeitig eine oder mehrere Reihen von Gasen im Gewebe gebildet werden.
Vor dem Strickvorgang, werden die Fasern mit Beschichtungen vorbereitet. Die dazu verwendeten Chemikalien sind hauptsächlich Stärken, Gummis, Weichmacher, eindringende Stoffe und Konservierungsmittel. Jeder Hersteller hat seine eigene Rezeptur. Es werden auch weniger teure Basismaterialien wie Klebstoffe, filmbildende Stärken und Alkohole verwendet. Stärken, Gummis und Klebstoffe beeinflussen hydrophile Naturfasern zweckmäßig, aber geben kein gutesErgebnisbeiNylonfasern und anderen hydrophoben Fasern.
Die Weichmacher werden benutzt um dem Stärkefilm Flexibilität zu verleihen; um dem Garn, das durch die Kämme, Litzen und Schützen des Webstuhls geht, die Schmierung zuzuführen. Als Weichmacher werden folgende Materialien verwendet: Talg, verschiedene Öle und Fette, wie Kokosöl, Rizinusöl, Stearin, Paraffin und verschiedene synthetische Öle und Fette.
3) Bleichen
Die Rohgewebe, insbesondere die konzentrierten Fasern, enthalten fast immer Verunreinigungen, die nicht vollständig durch die Waschprozesse entfernt wurden. Das Weiß der Materialien wird durch eine Reduzierung der Verunreinigungen verbessert.
Die meisten Unternehmen, die den Bleiche Prozess durchführen, benutzen Wasserstoffperoxid (H2O2), welches das wichtigste Bleichmittel ist; auch wenn weniger häufig Natriumhypochlorit (NaClO) und Natriumchlorit (NaClO2) verwendet werden. Das Redoxpotential dieser Stoffe ist unter normalen Bedingungen stark abhängig vom pH-Wert. Im Falle von H2O2 erleichtert sein Redoxpotential die Anwendung im kalten oder heißen Prozess und bietet auch technische und ökologische Vorteile gegenüber dem NaClO und NaClO2.
Die am häufigsten verwendeten reduktiven Bleichmittel sind Natriumdithionit (Na2S2O4) und Thioharnstoffdioxid. Die Verwendung dieser Mittel erfordert Hilfsstoffe, innerhalb deren sich Aktivatoren, Stabilisatoren, Puffer- und Tensidsysteme befinden. Diese Stoffe kontrollieren den Bleichprozess und verhindern Schäden beim behandelten Rohgewebe und verbessern die Saugfähigkeit.
Ebenso werden die Vorbehandlung und das Bleichen der Materialien in unterschiedlicher Weise, abhängig vom zu behandelnden Material, durchgeführt.
Nachfolgend werden die häufigsten Bleichverfahren erwähnt:
Bleichmittel Konzentration: Es werden Lösungen, verdünnt in Natriumhypochlorit und Wasserstoffperoxid, Chlor-Verbindungen (Natrium-oder Calciumhypochlorit), Konzentrationsagentien, organische und anorganische Sequestrierungsagentien wie Polyphosphate oder Ethylendiamintetraessigsäure (EDTA), verwendet.
Bleichen von Leine: Es werden Lösungen, verdünnt in Salzsäure, Wasserstoffperoxid und Alkalien, verwendet.
Bleichen von Rayon: Der Bleichvorgang ist ähnlich dem vorher beschriebenen, erfordert jedoch kürzere Zeiten und geringere Chemikalien-Konzentrationen.
Bleichen von Seide und Wolle: Sie werden unter Verwendung von Schwefeldioxid und Wasserstoffperoxid gebleicht. Für diese Gewebe dürfen keine Verbindungen benutzt werden, die Chlor freisetzen, denn diese machen das Gewebe rau und verursachen eine Gelb Färbung.