Natriumhydroxid (NaOH), auch als Ätznatron oder kaustische Soda bekannt, ist das Alkali,welches die Öle und Fette verseift in den Prozessen zur Herstellung von Seife.
Bei Raumtemperatur ist ein weißes, kristallines, geruchloses Pulver, das Feuchtigkeit aus der Luft aufnimmt. Es ist löslich in Wasser und Ethanol, aber unlöslich in Äther. Wenn es in Wasser gelöst oder mit einer Säure neutralisiert wird, setzt es eine große Menge an Wärme frei, genug um brennbare Materialien zu entzünden. Die wässrige Lösung heißt Lauge.
Natriumhydroxid gibt es in flüssiger oder fester Form (als Flocken, Granulat oder in Mikroperlen). Beide Arten von Laugen haben die gleiche chemische Zusammensetzung und die gleichen Anwendungen, so können sieohne Unterschied verwendet werden.
Granuliertes, festes Natriumhydroxid ist dasjenige mit der größten Kontaktfläche aufgrund der geringen Teilchengröße und daher leichter zu lösen.
Da es auch möglich ist, flüssiges 50%iges Natriumhydroxid zu erhalten, muss sichergestellt werden, dass es kristallklar ist. Wenn dem nichtso ist und es eine Trübung aufweist, hat es CO2 (Kohlendioxid aus der Luft) absorbiert und Natriumcarbonat gebildet.
Schritte um Natriumhydroxid aufzulösen
Zum Arbeiten mit Natriumhydroxid Pulver sollten Sie einen Mundschutz verwenden und so vermeiden, dass sie das Natriumhydroxid einatmen. Auch sollten sie Latex Handschuhe und eine Schutzbrille benutzen.
Die Schritte sind:
Geben Sie das nach Berechnung erforderliche Wasser in einen Krug, von Vorteil vom Typ Pyrex (denn die Temperatur wird steigen). Idealerweise muss dieses Wasser kalt sein.
Das Natriumhydroxid in Flocken oder Perlen wägen und dem Wasser langsam und gleichmäßig beigeben. Das Natriumhydroxid muss zerpulvert werden, denn es sinkt ja schnell auf den Grund. Immer das Natriumhydroxid dem Wasser beigeben und nie umgekehrt.
Mit einem Teflon Löffel rühren - weder schütteln noch schwingen - nur langsam rühren. Es wird sich eine harte Schicht auf dem Grund bilden und die gesamte Lösung wird trüb. Das ist normal. Nie einen Schwingbesen oder Mixer für die Soda verwenden.
Einige Minuten stehen lassen und weiter rühren. Nach und nach wird sich alles auflösen, bis sich die Lösung aufklärt. Diese Lösung wird am Ende immer kristallklar sein.
Die Soda muss vor der Verwendung vorbereitet werden, um die empfohlene Temperatur zu erreichen. Nicht zulassen, dass sie weiter abkühlt. Wenn man sie vollständig abkühlen lässt, absorbiert sie Kohlendioxid aus der Atmosphäre und bildet eine Schicht von Natriumcarbonat, welche die Bleiche trübt.
Verwendung von Natriumhydroxid
Zu den wichtigsten Anwendungsbereichen gehören mit dazu: Baumwollbranchen, Kunstseide, Kunststoffen, Textilien und Seifenindustrie, organische und anorganische chemische Industrien (Herstellung von Natrium-Verbindungen), Lebensmittelindustrie, Wasseraufbereitungen, Landwirtschafts-Industrien, etc.
Es wird in der Herstellung von Papier, Textilien, Waschmitteln, Rayon, Sprengstoffen, Farbstoffen und Erdölprodukten verwendet. Es wird auch in der Verarbeitung von Baumwoll-Textilien, Wäsche, Bleiche, Oxid-Beschichtungen, Galvanisierungen und elektrolytischen Extraktionen benutzt. Auch zur Adsorption von sauren Gasen, wie Kohlendioxid oder Schwefeldioxid, wird es eingesetzt.
Es wird als Ausgangsmaterial für die Herstellung von Natriumhypochlorit sowie alle Arten von Textilien (Weiterverarbeitungen und Zurichtungen, Gewinnung von Cellulose-Fasern durch das Viskose-Verfahren, etc.), Waschmittel-Industrie und Tenside, Papier-und Zellstoffproduktion, Produktion von Gas und Erdöl.
Industria Química del Istmo S. A. de C. V., (IQUISA), ist ein Produzent und Vermarkter folgender Produkte: Chlor, Natriumhypochlorit, Salzsäure, konzentrierte Salzsäure, flüssiges und verfestigtes Natriumhydroxid, die in verschiedenen Anwendungen in der chemischen Industrie sowie der Wasseraufbereitung eingesetzt werden und in der Herstellung von Reinigungsmitteln für den Haushalt.
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Quellen
http://es.wikipedia.org/wiki/Hidr%C3%B3xido_s%C3%B3dico
http://www.monografias.com/trabajos15/hidroxido-sodio/hidroxido-sodio.shtml
http://www.pinsapo.com/modules.php?name=News&file=article&sid=328
http://www.dgdc.meh.es/Informes%20SGC/N05035INFWEB.pdf