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Neue mittelfristige Strategie von Vossloh: Fokussierung auf gewinnbringende Märkte der Bahn Infrastruktur

Im Geschäftsbereich Transportation wird die Restrukturierung fortgesetzt und wird in Zukunft kein Kerngeschäft mehr sein

15-Dez-2014 Maschinen und Anlagen, Metall-Mechanisch, Transport & Logistik Partnerschaften und Fusionen
Konzentration auf interessante Teilmärkte und Regionen der Bahninfrastruktur mit hohem Wachstum. Im Geschäftsbereich Transportation wird die Restrukturierung fortgesetzt und wird in Zukunft kein Kerngeschäft mehr sein. Die Zielmarge für den Gewinn vor Zinsen und Steuern für das Jahr 2017 liegt 5 % – 6 % vor Portfoliomaßnahmen.
 
Der Vorstand der Vossloh AG stellte in Frankfurt/Main weitere Einzelheiten der neuen Konzernstrategie vor. Als Resultat der weitreichenden, seit Juni 2014 aktuellen Strategieentwicklung wird sich Vossloh in Zukunft nur noch erkannten, wachsenden Bereichen der Bahn Infrastruktur in wirtschaftlich interessanten Regionen widmen. Mit diesen Maßnahmen wird der Umbau des Konzerns längerfristige in eine neue Gesellschaft der Bahn Infrastruktur übergeführt.
 
Transportation wurde vom Kerngeschäft getrennt
 
Außerdem hat Vossloh unter der Analyse von vielen Kriterien entschieden, dass das Geschäft mit Fahrzeugkomponenten und Fahrzeugen, das heißt der Geschäftsbereich Transportation, nicht mehr zum Kerngeschäft gehört. Der Bereich Transportation, der im Jahr 2014 voraussichtlich rund 500 Mio. € Umsatz erreicht, wird als vierter Geschäftsbereich vorläufig weitergeführt und soll in Abhängigkeit vom Fortschritt der aktuellen Maßnahmen der Restrukturierung bis spätestens 2017 als Gesamtteil oder in Segmenten in eine praktischere Einheit umgewandelt oder aber verkauft werden.
 
Neustrukturierung und Management des Konzerns nach Geschäftsmodellen
 
Die drei neuen Kern Geschäftsfelder der Bahninfrastruktur werden in Zukunft nach den Grundprinzipien ihrer Geschäftsmodelle, d.h. nach Dienstleistungs-, Produkt- und Projektorientierung, administriert und kontrolliert. Die Holding hat dabei einen direkten operativen Einfluss auf die Geschäftssegmente. Die drei neu definierten Geschäftsbereiche werden eng miteinander arbeiten. Nach außen treten sie einheitlich und abgestimmt als „One Vossloh“ auf. Dazu gehört auch die schon angefangene enge Verzahnung von Vorstand und der Geschäftsführung der operativen Einheiten.

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