Der Motor ist eine widerstandsfähige Struktur, bestehend aus zwei miteinander verschraubten Baugruppen.
Das ist der obere Teil, enthält die Ventile und die Vertiefungen, Verbrennungsräume genannt, wo das Benzin verbrannt wird.
Das ist der untere Teil des Motors, enthält die Zylinderbohrungen. Die in den Zylindern auf- und abgleitenden Kolben sind durch Pleuelstangen mit der umlaufenden Kurbelwelle verbunden. Die Kurbelwellenlager liegen an der Unterseite des Zylinderblocks, befestigt durch mehrere Träger, wo sich die Hauptlager befinden.
Ein auf der Unterseite des Zylinderblocks angeschraubter Behälter dient als Ölwanne (Carter) des Motors und ein gestanzter Metalldeckel bedeckt die Ventile am Kopf.
Die Brennkammer ist ein Zylinder (Motor), in der Regel fest, an einem Ende geschlossen und in der ein sehr eng angepasster Kolben gleitet. Die Position des Kolbens nach innen und nach außen modifiziert das Volumen zwischen Kolbenstirnfläche und den Wänden der Kammer. Die Außen-Stirnfläche des Kolbens ist über eine Achse mit der Kurbelwelle verbunden, welche die lineare Bewegung des Kolbens in eine Drehbewegung verwandelt.
Bei Motoren mit mehreren Zylindern hat die Kurbelwelle eine Ausgangsposition, genannt Kurbelzapfen und verbunden mit jeder Achse. Somit wird die von jedem Zylinder erzeugte Energie in einem bestimmten Punkt der Rotation auf die Kurbelwelle angewendet. Die Kurbelwellen haben schwere Schwungräder und Gegengewichte, deren Trägheit die unregelmäßige Bewegung der Welle reduziert. Ein Motor kann von 1 bis 28 Zylinder haben.
Das Kraftstoff Pumpsystem eines Verbrennungsmotors besteht aus einem Tank, einer Kraftstoffpumpe und einem Gerät, das den flüssigen Kraftstoff verdampft oder zerstäubt. Dieses Gerät heißt Vergaser. In Motoren mit mehreren Zylindern wird der verdampfte Kraftstoff durch ein verzweigtes Rohr den Zylindern zugeführt. Viele Motoren haben einen Abgassammler oder Auspuff, der die in der Verbrennung erzeugten Gase transportiert.
Jeder Zylinder nimmt den Kraftstoff auf und stößt die Gase über Kopf- oder Schiebe-Ventile aus. Eine Feder hält die Ventile geschlossen bis sie sich im geeigneten Zeitpunkt öffnen: Dies wird gesteuert durch die Nocken der Nockenwelle, angetrieben durch die Kurbelwelle und koordiniert durch den Treibriemen. In den 1980er Jahren wurde dieses System der Zuführung eines Luft -Kraftstoff Gemisches durch andere aufwändigere Systeme verdrängt, die bereits in Dieselmotoren eingesetzt wurden. Diese Systeme, durch Computer gesteuert, erhöhen die Einsparung im Kraftstoffverbrauch und vermindern die Emission von giftigen Gasen.
Alle Motoren brauchen eine Vorrichtung, um die Zündung des Kraftstoffs im Zylinder zu starten. Zum Beispiel bei der Zündung von Ottomotoren, da gibt es eine Komponente namens Zündspule, die ein Hochspannungs-Spartransformator ist und mit einem Schalter verbunden ist, der den Primärstrom unterbricht damit sich der Hochspannungsfunken im Sekundären induziert. Diese Funken sind mit der Etappe der Kompression der einzelnen Zylinder synchronisiert, der Funken ist auf den spezifischen Zylinder der Sequenz gerichtet mittels eines Drehverteilers und einigen Graphit-Kabeln, welche die Hochspannungsentladung zur Zündkerze leiten. Das Gerät, welches die Zündung produziert, ist die Kerze, ein Leiter der an der oberen Wand eines jeden Zylinders befestigt ist.
Wenn die Spule in schlechtem Zustand ist, überhitzt sie sich, das verursacht Energieverlust, reduziert den Funken der Zündkerzen und verursacht Fehler beim Starten des Fahrzeuges.
Theorie versiert durch den Automobil-Ingenieur Daniel Izaguirre Carupano, Venezuela.
Die Zündkerze enthält an einem Ende zwei getrennte Elektroden, zwischen denen die Hochspannung einen Lichtbogen erzeugt, der den Kraftstoff im Inneren des Zylinders entzündet.
Da die Verbrennung Wärme erzeugt, müssen alle Motoren eine Art von Kühlsystem haben. Einige stationäre Motoren von Autos, Flugzeugen und Außenbordmotoren sind mit Luft gekühlt. Die Zylinder der Motoren, die dieses System verwenden, haben auf der Außenseite eine Reihe von Blechen, welche die im Zylinder erzeugte Wärme abgeben. In anderen Motoren wird Wasserkühlung verwendet, was bedeutet, dass sich die Zylinder in einem Gehäuse mit Wasser befinden welches im Fahrzeug durch eine Pumpe umgewälzt wird. Das Wasser wird durch die Lamellen eines Radiators gekühlt.
Es ist wichtig, dass die zur Motorenkühlung verwendete Flüssigkeit kein gewöhnliches Wasser ist, weil die Verbrennungsmotoren üblicherweise mit Temperaturen über dem Siedepunkt des Wassers arbeiten. Das verursacht hohen Druck im Kühlsystem und kann zu Fehlern in den Wasser- und Radiator-Dichtungen führen. Man benutzt ein Frostschutzmittel, denn es kocht nicht bei der gleichen Temperatur wie das Wasser, sondern bei einer viel höheren Temperatur, es gefriert auch nicht bei sehr tiefen Temperaturen.
Ein weiterer Grund, weshalb man ein Kühlmittel verwenden soll, ist, dass es weder einen Belag noch Sedimente bildet an den Wänden von Motor und Radiator, welche eine Isolierschicht erzeugen und die Kühlleistung des Systems verringern würden. Bei Schiffsmotoren wird Meerwasser zur Kühlung verwendet.
