Die in Hermsdorf ansässige CERA SYSTEM Verschleißschutz GmbH erweitert ihr Produktportfolio um keramisch ausgekleidete Rohrteile, die sich vor allem durch ihre antistatische Eigenschaft auszeichnen. Der Einsatz solcher Rohrsysteme erfolgt vor allem in Branchen, die elektrostatisch aufladbare Stoffe pneumatisch transportieren. CERA SYSTEM leistet damit einen wertvollen Beitrag zum Thema Arbeitssicherheit und Arbeitnehmerschutz.
Gerade glasfaserverstärkte Kunststoffgranulate können enorme Ladungen aufbauen, die schnell zu unerwünschten Blitzentladungen führen. Der Grund liegt in der keramischen Auskleidung der meisten Rohrteile: sie ist elektrisch isolierend.
Diesem Problem begegnet CERA SYSTEM mit dem Einsatz elektrisch leitfähiger Keramik sowie mit Kontakt-Klebestreifen und Erdungsbänder, die auf die Keramikoberfläche aufgebracht werden. Der Effekt: Gleichzeitig kann dadurch ein Potentialausgleich und eine Ladungsableitung erreicht werden.
Das Erdungsband kann entweder unmittelbar an den angrenzenden Rohrteilen oder mittels eines Kabelschuhs an das entsprechende Erdungssystem befestigt werden. Die so elektrisch verbundene Keramik wird mit elektrisch leitendem, glasfaserverstärktem Kunststoff umwickelt oder in einen Metallmantel eingekittet.
Hierbei gilt zu beachten: Wird die Keramik in einen Metallmantel eingebaut, muss der Erdungsleiter mit dem Metallmantel elektrisch verbunden oder entsprechend aus dem Mantel herausgeführt werden. Sind die Erdungslaschen an den Metallmänteln angeschweißt, lassen sie sich an ein entsprechendes Erdungssystem anschließen.