Nach der feierlichen Eröffnung nimmt im Januar 2015 das weltweit einmalige Batterie Forschungszentrum am Ulmer Standort des ZSW seinen Betrieb auf. Die Firma Manz lieferte wichtige Teile der Produktionsanlagen. Damit markiert das Unternehmen seine Position als spezialisierter Maschinenbauer für Lithium-Ionen-Batterien. Die Beteiligung als Industriepartner an der Entwicklung seriennaher Produktionsverfahren eröffnet für Manz ein großes Zukunftspotenzial.
Die Manz AG ist einer der weltweit führenden Hightech-Maschinenbauer. Das Unternehmen lieferte für diese Forschungsplattform als zentralen Bestandteil eine vollautomatisierte Produktionslinie. Die Linie dient der industriellen Lithium-Ionen-Batterien Herstellung. Diese neue Forschungsplattform ist ein strategisches Projekt und Teil der Nationalen Plattform der Bundesregierung zur Elektromobilität.
Das Ziel dieser Initiative ist es, am Automobilstandort Deutschland in Zukunft die weltweit leistungsfähigsten Batterien zu entwickeln und herzustellen. Für diesen Zweck starten Siemens, SGL Carbon , BASF, Rockwood Lithium, Robert Bosch, Manz, ElringKlinger, Daimler und BMW in einer einzigartigen Partnerschaft unter Beteiligung des Landes Baden-Württemberg und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung ab Januar 2015 ihre Entwicklungs- und Forschungsarbeiten am ZSW. Diese beinhalten neben der Entwicklung neuer Aktivmaterialien und der Evaluierung von Komponenten die serienreife Herstellung von Batteriezellen unter industriellen Konditionen.
Der Vorstandsvorsitzende und Gründer der Manz AG, Herr Dieter Manz hebt die Wichtigkeit dieses gemeinsamen Projekts hervor: „Lithium-Ionen-Batterien sind für die Mobilität der Zukunft eine Schlüsseltechnologie. Die beteiligten Unternehmen bekommen mit dieser neuen Forschungsplattform optimale Konditionen, um die Forschung im Bereich Elektromobilität zu bündeln. Damit wird der Automobilstandort Deutschland langfristig gesichert und ausgebaut“.