Evonik Industries erweiterte die Kapazität in der Produktion von Polyamid-12, diese erfolgt im Chemiepark Marl. Die Kapazitätserhöhung beläuft auf 5.000 Tonnen, die Liefersicherheit des Konstruktionswerkstoffs VESTAMID® wird mit diesem Schritt gewährleisteter. Ausserdem starteten die Vorbereitungsarbeiten, um die Produktion von VESTOSINT® Polyamid-Pulver zu erhöhen. Für den Produktionsausbau entwickelte Evonik ein neues und aktualisiertes Verfahren zur konventionellen Produktion von Polyamid 12. Ausserdem erreichte man wichtige Entwicklungsfortschritte in einer CDT und Butadien unabhängigen Route.
Evonik betreibt seit beinahe 50 Jahren eine voll rück integrierte Herstellung von Polyamid 12 im Chemiepark Marl, ausgehend vom Butadien über alle Prozess-Vorstufen bis hin zum Polymer. Anfangs als Batch-Betrieb angefangen, wurde diese Fabrikationsanlage seit dem Jahr 2000 durch kontinuierliche Fabrikationsanlagen erweitert. Die installierten Leistungen wurden laufend den Marktanforderungen angepasst und dies wurde mit dem neuen Ausbau fortgesetzt. Die Pulverkapazitäten gehörten mit zu diesem Ausbaukonzept der Kapazitäten.
„VESTAMID® ist ein begehrtes Material auf dem Kundenmarkt: Durch den zeitlich begrenzten Stillstand der CDT-Anlage notwendigen Ersatzmaterialien konnten die sich nur als Nischenprodukte auf dem Markt behaupten. Es ist unsere Verpflichtung, unseren strategischen Märkten, insbesondere der Automobilindustrie, absolute Lieferzuverlässigkeit bieten zu können“, waren die Worte von Herr Dr. Michael Pack, zum Wachstumskonzept für Polyamid 12 und der Vertiefung der Marktpräsenz.
Hervorgehoben wird die Wachstumsstrategie auch durch die Realisierung von verschiedenen Prozessen für die Vorstufen von Polyamid 12: Evonik hat eine konventionelle, produktionsreife Route entwickelt, diese beruht auf effizienteren Verfahren und reicht von einem unabhängigen C12-Strang bis hin zum Polymer.