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Huckepack zum Brechen

Containermobile Brech- und Siebanlagen - wo es für andere zu eng ist

20-Sep-2014 Bauwesen, Maschinen und Anlagen, Bergbau Neue Produkte
lnnerstädtische und damit oft beengte Baustellen sind das bevorzugte Einsatzgebiet der conta¡nermobilen Brech- und Siebanlagen. Optimaler Transport, schnelle Betriebsbereitschaft und ansprechende Durchsatzleistungen kennzeichnen d¡e wenigen, am Markt befindlichen Anlagen. Genau das kann die Auswahl des geeigneten Gerätes jedoch auch erschweren.
 
Eigentlich weiß jeder, was mit „containermobil“ gemeint ist: Vom Grundsatz her ein Wechselbehälter, der beweglich an verschiedenen Orten aufgestellt werden kann. Eine genauere Definition für containermobile Brech- und Siebanlagen müsste allerdings eher der Begriff „Abrollkipper“ verwendet werden, also den „Aufbau zum Aufnehmen, Kippen und Absetzen von DIN-Behältern“, wie es ein bekanntes Nutzfahrzeuglexikon formuliert.
 
Die präzisen Vorgaben für die Maße der Behälter liefern die DIN 30 722 Teil 1 und 2, 30 730 und 14 505. Damit wird deutlich, dass containermobile Brech- und Siebanlagen genaue Vorgaben hinsichtlich ihrer Größe und vor allem auch ihres Gewichtes einhalten müssen. „Transportlogistik“ ist dazu das passende Stichwort: Mobile Brech- und Siebanlagen sollten keine zusätzlichen Probleme beim Transport schaffen, sondern auf quasi bestehende Transportmöglichkeiten zurückgreifen können.
 
Was bietet sich da besser als die schon vorhandenen Container und die ebenfalls vorhandenen, dazu passenden Containerfahrzeuge, sprich Abrollkipper an, womit „zwei Fliegen mit einer Klappe“ geschlagen werden können. Mit diesem Grundgedanken begann die eigentliche Entwicklung der containermobilen Anlagen – und wer sich zum Beispiel den Ausstellerkatalog der Steinexpo 1996 näher betrachtet, wird feststellen, dass zum damaligen Zeitpunkt mehrere Aussteller genau solche Anlagen mit im Programm hatten.
 
Von der damaligen Vielzahl an Anbietern sind nur einige wenige übriggeblieben, was aber kein Zeichen dafür ist, dass sich solche Anlagen nicht lohnen. Es geht vielmehr darum, dass es sich bei diesem Anlagensegment um eine Marktnische handelt, die eher von kleineren und flexibleren Anbietern wahrgenommen werden können als von Unternehmen, die ihre Schwerpunkte in anderen Produktbereichen haben und bei denen zwangsläufig damit auch die verkauften Stückzahlen eine ganz andere Rolle spielen. Als einer der Pioniere containermobiler Brechanlagen darf ohne Übertreibung sicherlich der Baumaschinendienst Heidelberg bezeichnet werden, in der Branche noch besser bekannt unter dem Kürzel BMD.

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