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KSB dämpft Wachstumserwartungen

Das Unternehmen rechnet allerdings für das Gesamtjahr nach wie vor mit einem höheren Auftragseingang

11-Okt-2014 Maschinen und Anlagen, Metall-Mechanisch
In einer am Freitag veröffentlichten Ad-hoc-Mitteilung reduziert der Pumpen- und Armaturenhersteller KSB seine im März 2014 veröffentlichte Prognose für das laufende Jahr. Basis für diese Neueinschätzung sind schwächere Umsatz- und Ergebniswerte in den ersten sechs Monaten. Das Unternehmen rechnet allerdings für das Gesamtjahr nach wie vor mit einem höheren Auftragseingang; dieser ist im ersten Halbjahr um 3,2 % auf 1.131,9 Mio. € gewachsen.
 
Der Umsatz lag (nach vorläufigen Zahlen) zum 30.06.2014 mit 1.011,6 Mio. € um 7,2 % unter dem entsprechenden Vorjahreswert (1.090,1 Mio. €). Für diesen Rückgang um 78,5 Mio. € sind Veränderungen der Währungsparitäten (50,7 Mio. €) sowie Verschiebungen bei laufenden Projekten verantwortlich.
 
Die schwache Umsatzentwicklung und die weiterhin geringe Erlösqualität im Kraftwerksgeschäft haben ein deutlich niedrigeres Halbjahresergebnis (vor Ertragsteuern) zur Folge. Dieses wird (nach vorläu­figen Zahlen) bei 20,7 Mio. € (Vorjahreswert: 48,8 Mio. €) liegen.
 
Gegenüber seiner ursprünglichen Jahresprognose geht KSB nicht mehr davon aus, dass Umsatz und Ergebnis steigen werden. Vielmehr erwartet das Unternehmen nun einen Umsatz moderat unter Vorjahresniveau sowie ein Ergebnis vor Ertragsteuern zwischen 60 und 85 Mio. €. Dabei berücksichtigt ist eine Ergebnisbelastung im zweiten Halbjahr durch die vom Unternehmen bereits angekündigten Restrukturierungsmaßnahmen.
 
Aufgrund des günstigen Auftragseingangs im laufenden Jahr erwartet das Unternehmen eine spürbare Verbesserung seiner Umsatz- und Ergebniszahlen für 2015.

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