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Lamellenfilter bei Reagens installiert

Das Unternehmen Reagens ist Hersteller von Spezialchemikalien

20-Sep-2014 Chemie Neue Produkte
Das Unternehmen Reagens ist Hersteller von Spezialchemikalien für die Produktion von PVC und andere thermoplastische Kunststoffe. Am Produktionsstandort Loxstedt werden u. a. organisch basierte Stabilisatoren hergestellt. Der bislang eingesetzte Zyklon zur Entstaubung der Herstellungsprozesse konnte die von Reagens verfolgte Realisierung niedrigerer Staubemissionswerte nicht weiter erfüllen. Infastaub lieferte dafür ein Aspirationsfilter der Baureihe Infa-Lamellen-Jet. Durch die optimierte Filtergeometrie konnte trotz geringer Aufstellungsfläche eine Filterfläche von 72 m² realisiert werden. Das nicht mehr zeitgemäße Gebläse wurde durch einen energieoptimierten Ventilatortyp ersetzt.
 
Die Anforderungen an die neue Filteranlage waren sehr speziell. Die paraffinhaltigen Staubpartikel sind klebrig, wachsartig und könnten die Filterlamellen innerhalb kurzer Zeit zusetzen - eine Abreinigung ist dann nicht mehr möglich. Aus diesem Grund werden Filterlamellen eingesetzt, auf deren Oberfläche eine PTFE-Membran auflaminiert ist. Die Beschichtung ermöglicht einen stabilen Entstaubungsprozess. Ferner besteht bei der Staubart unter Umständen eine Explosionsgefahr. Das Lamellenfilter wurde daher druckstoßfest für 0,4 bar Ü ausgelegt. Roh- und reingasseitig sowie am Staubaustrag des Filters wurden bauseitig explosionstechnische Entkopplungen vorgesehen.
 
Heiko Sievern, Technischer Leiter bei Reagens, stellt nach 4- monatigem Betrieb fest: „Unsere Erwartungen an die neue Filteranlage wurden voll erfüllt. Nach detaillierter Vorplanung und pünktlicher Lieferung fiel uns sofort die hochwertige Verarbeitung des Edelstahlfiltergehäuses auf. Nach 4 Monaten Betrieb hat die Filteranlage von Infastaub ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt. Die geforderten Staubemissionen von 10 mg/m³ werden deutlich unterschritten und der mit der Filteranlage abgesaugte Granulationsprozess läuft stabil. Auch bei weiteren Projekten werden wir auf die Zusammenarbeit mit Infastaub zählen.“

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