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Menschenperspektiven

Gemeinschaftsausstellung der Künstler Irmhild Schaefer und Jürgen Chudy

12-Sep-2014 Maschinen und Anlagen, Metall-Mechanisch Soziale Angelengheiten und von NGO`S
Irmhild Schaefer und Jürgen Chudy stellen bei GEA
 
Am Sonntag, den 14. September 2014 um 12 Uhr, eröffnet GEA die Gemeinschaftsausstellung der Künstler Irmhild Schaefer und Jürgen Chudy „Menschenperspektiven“ mit einer Vernissage. Kunsthistoriker und Galerist Colmar Schulte-Goltz wird die einleitenden Worte sprechen. Die Ausstellung im Verwaltungsgebäude der GEA in Bochum, Dorstener Str. 484, ist bis zum 23. Januar 2015 montags bis freitags von 8.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.
 
Irmhild Schaefer
 
Dem Thema Menschen widmet sich Irmhild Schaefer (Jahrgang 1948) in expressiver Weise: Eine farbintensive, kontrastreiche Bildsprache mit flächigem Pinselduktus zeichnet ihre Werke aus. Die auffallend dynamische Wirkung beruht bei den meisten ihrer Bilder auf einem starken Kalt-Warm-Kontrast. Den erzeugt sie in erster Linie durch die Betonung der Primärfarben Blau und Rot, die auf den Acrylgemälden regelrecht um die Wette leuchten und sich in ihrer Wirkung gegenseitig steigern. Sekundärfarben und unbunte Farben setzt sie dagegen nur spärlich ein; sie sorgen für die nötige Tiefe und potenzieren die Leuchtkraft und Sogwirkung der Primärfarben. Unter ihren Motiven finden sich Paare oder Menschengruppen und sehr häufig Frauen: „Ich setze gerne Frauen mit selbstbewusster Weiblichkeit in Szene. Grundsätzlich interessiert mich aber der Mensch an sich, sowohl in Bewegung als auch in Ruhe“, erläutert Schaefer. Die Künstlerin wurde in Hattingen geboren und studierte Malerei in Bochum. Danach hat sie selber an Schulen in Hattingen und Dortmund unterrichtet. Parallel nutzte sie jede Gelegenheit, sich künstlerisch weiterzubilden, unter anderem bei namhaften Künstlern wie Norbert Bisky, Stephan Geisler und Markus Lüpertz. Sie engagiert sich in den Vereinen „Gesellschaft der Freunde junger Kunst Baden-Baden“ sowie in der „Wuppertaler Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstförderer (GEDOK)“.
 
Jürgen Chudy
 
Jürgen Chudy (Jahrgang 1954) nutzt statt des Pinsels ein fotografisches Objektiv, um sich Menschen kreativ zu nähern. Er präsentiert den Ausstellungsbesuchern 44 Aufnahmen aus den Bereichen Portrait, verdeckter Akt, Fashion und Beauty als Farbdruck auf Leinwand, als Kaschierung auf Alu-Dibond sowie Schwarz-Weiß-Motive auf Hahnemühle-Fineart-Papieren. Für den Künstler ist der Dialog, das Kennenlernen seines Gegenübers, entscheidend, um das Schöne und Besondere der jeweiligen Person herauszuarbeiten. „Wichtig für gelungene Aufnahmen sind Ruhe und das Miteinander am Set“, so Chudy. „Sicherlich zählt bei der Fotografie der Zeitpunkt des Auslösens, der Klick des Augenblicks. Aber der künstlerische Prozess von der Idee bis zur Umsetzung erstreckt sich über Tage oder Wochen.“
Chudy wurde in Marienheide geboren und machte eine Lehre als Schriftsetzer und Grafiker. In selbständiger Arbeit fertigte er im Zweierteam Bücher für Galerien in Düsseldorf. Er fotografiert seit 46 Jahren, anfangs als Hobby. Während seiner 19-jährigen, europaweiten Tätigkeit als Creative Director in einer Agentur hat er seine fotografischen Kenntnisse in den Entwurf von Ausstellungs- und Verkaufsräumen sowie Messepräsentationen einbringen können, was ihm auf der Cebit in Hannover mehrfach eine Auszeichnung für die Gestaltung eines Messestands einbrachte. Heute ist Chudy hauptberuflich Fotograf. Seine Bilder wurden bereits in bekannten Medien wie dem „View Magazin“ der stern Medien GmbH sowie dem „P.M. Magazin“ publiziert.

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