Die KSB AG wird ab 2015 beginnen, drei verlustbringende Sparten ihres Geschäfts in Deutschland neu zu strukturieren. Dies betrifft die Produktion von Kraftwerks- und Unterwassermotorpumpen sowie die kostenintensive Fertigung von Standard-Graugussteilen in der deutschen Gießerei des Unternehmens. Nach einer aktuellen KSB-Analyse kann die sich abzeichnende Geschäftsbelebung die in diesen Sparten bestehenden Ergebnisprobleme nicht beheben. Die Margenprobleme im Kraftwerksgeschäft hatte der Vorstand zuletzt auf der Hauptversammlung am 14. Mai thematisiert.
Der global tätige Pumpen- und Armaturenhersteller beabsichtigt daher, ab dem kommenden Jahr Teile der Produktion von Kohlekraftwerks- Pumpen von Frankenthal nach Shanghai zu verlagern. „Wir müssen verstärkt dort fertigen, wo die Kunden unsere Produkte nachfragen und zu Herstellkosten, mit denen wir der Preisentwicklung folgen können“, so Vorstandsmitglied Dr. Peter Buthmann. Große Kesselspeise- und Kühlwasserpumpen aus deutscher Fertigung seien wegen des seit Jahren steigenden Preisdrucks nur noch bedingt wettbewerbsfähig. Zudem habe sich die Nachfragesituation grundlegend verändert: Ein Zubau an Kohlekraftwerken finde heute im Wesentlichen in China und Indien statt, in Europa nehme sogar das Ersatzteilgeschäft ab.
Im Gegenzug wird KSB die Produktion von Unterwassermotorpumpen, die derzeit in angemieteten Hallen in Homburg erfolgt, ab 2015 nach Frankenthal verlagern und den saarländischen Standort aufgeben. Auf diese Weise wird das Unternehmen Fixkosten sparen und zur Ergebnisverbesserung beitragen.
Die Modernisierung und Neuausrichtung seiner deutschen Gießerei in Pegnitz will das Unternehmen fortsetzen. Der Betrieb wird allerdings seine Produktion künftig auf höherwertige Teile ausrichten. Standard-Graugussteile könne KSB in Deutschland nicht mehr zu den vom Markt vorgegebenen Kosten herstellen, so Dr. Buthmann. Diese Pumpen-Komponenten wird das Unternehmen im Rahmen seines globalen Fertigungsverbundes künftig unter anderem aus Indien beziehen.
Mit diesen Strukturmaßnahmen geht bis Ende 2016 eine Verringerung der Belegschaft um 255 Beschäftigte der Standorte Frankenthal (140), Pegnitz (65) und Homburg (50) einher. Während der derzeit laufende Abbau von 250 Stellen bis Ende 2014 sozialverträglich erfolgt, sind für die folgenden zwei Jahre auch betriebsbedingte Kündigungen vorgesehen. Dazu hat das Unternehmen gestern Gespräche mit dem Betriebsrat aufgenommen.
Die KSB AG wird ab 2015 beginnen, drei verlustbringende Sparten ihres Geschäfts in Deutschland neu zu strukturieren. Dies betrifft die Produktion von Kraftwerks- und Unterwassermotorpumpen sowie die kostenintensive Fertigung von Standard-Graugussteilen in der deutschen Gießerei des Unternehmens. Nach einer aktuellen KSB-Analyse kann die sich abzeichnende Geschäftsbelebung die in diesen Sparten bestehenden Ergebnisprobleme nicht beheben. Die Margenprobleme im Kraftwerksgeschäft hatte der Vorstand zuletzt auf der Hauptversammlung am 14. Mai thematisiert.
Der global tätige Pumpen- und Armaturenhersteller beabsichtigt daher, ab dem kommenden Jahr Teile der Produktion von Kohlekraftwerks- Pumpen von Frankenthal nach Shanghai zu verlagern. „Wir müssen verstärkt dort fertigen, wo die Kunden unsere Produkte nachfragen und zu Herstellkosten, mit denen wir der Preisentwicklung folgen können“, so Vorstandsmitglied Dr. Peter Buthmann. Große Kesselspeise- und Kühlwasserpumpen aus deutscher Fertigung seien wegen des seit Jahren steigenden Preisdrucks nur noch bedingt wettbewerbsfähig. Zudem habe sich die Nachfragesituation grundlegend verändert: Ein Zubau an Kohlekraftwerken finde heute im Wesentlichen in China und Indien statt, in Europa nehme sogar das Ersatzteilgeschäft ab.
Im Gegenzug wird KSB die Produktion von Unterwassermotorpumpen, die derzeit in angemieteten Hallen in Homburg erfolgt, ab 2015 nach Frankenthal verlagern und den saarländischen Standort aufgeben. Auf diese Weise wird das Unternehmen Fixkosten sparen und zur Ergebnisverbesserung beitragen.
Die Modernisierung und Neuausrichtung seiner deutschen Gießerei in Pegnitz will das Unternehmen fortsetzen. Der Betrieb wird allerdings seine Produktion künftig auf höherwertige Teile ausrichten. Standard-Graugussteile könne KSB in Deutschland nicht mehr zu den vom Markt vorgegebenen Kosten herstellen, so Dr. Buthmann. Diese Pumpen-Komponenten wird das Unternehmen im Rahmen seines globalen Fertigungsverbundes künftig unter anderem aus Indien beziehen.
Mit diesen Strukturmaßnahmen geht bis Ende 2016 eine Verringerung der Belegschaft um 255 Beschäftigte der Standorte Frankenthal (140), Pegnitz (65) und Homburg (50) einher. Während der derzeit laufende Abbau von 250 Stellen bis Ende 2014 sozialverträglich erfolgt, sind für die folgenden zwei Jahre auch betriebsbedingte Kündigungen vorgesehen. Dazu hat das Unternehmen gestern Gespräche mit dem Betriebsrat aufgenommen.