STADA verzeichnet ein gutes Resultat trotz komplexen Marktbedingungen. Der Konzernumsatz nimmt um 4% zu. Deutlicher Anstieg des bereinigten Gewinns vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen um 12%. Der bereinigte Konzerngewinn stieg um 36%. Mit diesen Ergebnissen konnte der Ausblick für das Jahr 2014 bestätigt werden.
In den ersten neun Monaten 2014 verliefen die Geschäfte von STADA im Bereich des Erwarteten. Einerseits musste der Konzern herausfordernde Marktbedingungen in den beiden Geschäftsregionen Deutschland und CIS / Osteuropa meistern. Andererseits wurde der EBITDA durch einmalige Sonderereignisse im Zusammenhang mit ergebniswirksamen Kurseffekten von insgesamt 19,2 Millionen Euro vor respektive 15,8 Millionen Euro nach Steuern belastet.
„Mit einem Anteil von 51% der Markenprodukte am bereinigten Resultat der beiden Kernbereiche sind wir sehr zufrieden. Im Verlauf der Anwendung einer zentralen Struktur-Ordnung beim Portfoliomanagement und einer dezentralen Verkaufsstrategie werden wir hier künftig stärker Kapazitäten zusammenlegen. Damit werden wir diesen Sektor noch weiter verstärken können“, meinte der Vorstandsvorsitzende der STADA Arzneimittel AG Hartmut Retzlaff.
Umsatz Verlauf
Der Umsatz im Konzern nahm in den ersten neun Monaten 2014 um 4% zu und erreichte 1.482,7 Mio. Euro. Der Umsatz des Kernsektors Generika verkleinerte sich in den ersten 9 Monaten ganz wenig um 1% und erreichte 884,2 Mio. Euro. Dies vor allem wegen der Entwicklung in den Märkten von Russland und Deutschland. Mit diesen Daten leistete der Generika-Bereich einen Beitrag von 59,6% zum Konzernumsatz. Der Umsatz des Kernbereiches Markenprodukte zeigte in den ersten 9 Monaten 2014 eine markante Zunahme von 13% und erreichte 565,8 Mio. Euro. Die Markenprodukte machten 38,2% des Konzernumsatzes aus.
Ertragsverlauf
Das ausgewiesene Ergebnis der Operationen betrug 185,5 Mio. Euro und lag etwas über dem Betrag des Vorjahres. Der ausgewiesene Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen stieg um 10% und erreichte 293,6 Mio. Euro. Der ausgewiesene Gewinn im Konzern markierte eine Zunahme von 10% und erreichte 99,1 Mio. Dieser Entwicklungsverlauf wurde von einem Gewinn durch realisierte Planänderung der Pensionsansprüche positiv beeinflusst.