Wirbelschichtanlagen entsprechen im pharmazeutischen Herstellungsprozess zum Coaten, Granulieren und Trocknen dem aktuellen Stand der Technik. Die Bohle-Uni-Cone-Technologie gewährleistet dabei eine vollständige Fluidisierung, die zu gleichmäßigen Coatingergebnissen führt und aufgrund der ausbleibenden Zwillingsbildung der Partikel beim Endprodukt hohe Erträge liefert.
Wirbelschichtanlagen kommen in der Pharmaindustrie seit vielen Jahren zum Einsatz, wobei das eigentliche Verfahren mehrere Entwicklungsstufen durchlaufen hat. Am vielversprechendsten war die Entwicklung von Wirbelschichtanlagen mit tangential angebrachten Sprühdüsen. Diese Anlagen entsprechen dem aktuellen Stand der Technik und bieten eine Reihe von Vorteilen: lm Vergleich zum klassischen Top-Spray-Verfahren erfolgt die Trocknung, Granulation und das Coating bei dieser Variante in einer einzigen Anlage, ohne dass hierzu Änderungen oder zusätzliche Einsätze erforderlich sind.
Da die fluidisierten Partikel, Granulate oder kleinen Tabletten tangential in einer relativ geringen Fluidisierungshöhe bewegt werden, bedarf es im Gegensatz zum klassischen TopSpray-Verfahren keines hohen Ausdehnungsvolumens. Dadurch verringert sich die Einbauhöhe der Wirbelschichtanlage erheblich, was zu Einsparungen in der Produktionsfläche führt und Kosten spart.
Deshalb hat LB Bohle ein Wirbelschichtsystem mit tangential angebrachten Sprühdüsen und das Bohle Uni Cone (BUC) entwickelt. Die Anlagen sind in Chargengrössen von 1 bis 500 kg erhältlich. Da sie über eine Druckstossfestigkeit von bis zu 12 bar verfügen, eignen sie sich für organische Verfahren. Eine kurze Verweilzeit und eine effektive Reinigung bieten zusätzliches Einsparpotenzial bei Produktionszeit und Kosten. Der geometrisch ähnliche Aufbau sämtlicher Anlagen vereinfacht das Scaleup.